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Die Schildkröt-Puppen
Seit 110 Jahren lassen sie durch ihren
außergewöhnlichen Charme Kinderherzen höher schlagen. Mittlerweile
bringen sie auch die Augen der Mütter, Großmütter und Urgroßmütter
zum strahlen und wecken Kindheitserinnerungen – die Puppen der Firma
Schildkröt.
Als im Jahre 1896 die erste Puppe aus Celluloid gefertigt wurde, war
das eine Sensation. Die Puppe war im Gegensatz zu ihren Schwestern
aus Porzellan bruchfest, abwaschbar und farbecht. Seitdem sind die
entzückenden
Puppenkinder nicht mehr wegzudenken aus den
Kinderzimmern.
Ihre bekanntesten Vertreter der
Klassik-Kollektion heißen Hans, Bärbel, Inge, Erika und Christel,
und wurden als Stehpuppen gefertigt. Damit die
Puppenkinder nicht in
Vergessenheit geraten, durften sie bereits ihre Zweitauflage erleben
und stellten dabei fest, dass sie an Beliebtheit bei Groß und Klein
über Jahrzehnte nichts eingebüßt hatten.
Um die Liebe zum Detail und zum Handwerk den modernen Ansprüchen an
Spielzeugmaterial anzupassen, wurde das Celluloid gegen Tortulon
eingetauscht. Tortulon ist ein Kunststoff, der wie Celluloid in der
Blasmethode verarbeitet werden kann, aber nicht brennbar ist. Wie
früher werden alle Puppen in Handarbeit durch die zahlreichen
Mitarbeiter, die ihr Handwerk in der Firma Schildkröt erlernen, zum
Leben erweckt.
Bekannte und junge Künstler und Künstlerinnen gestalten mit viel
Hingabe zur Einmaligkeit die von Sammlern und Puppenliebhabern
begehrten Künstlerpuppen und
Sammlerpuppen. Jede dieser liebevoll gestalteten Puppen
ist mit einer Echthaarperücke ausgestattet. Selbst die Wimpern
werden aus Echthaar gefertigt, alle Gesichter von Hand bemalt und
Augen mundgeblasen.
Für die Herstellung der Kleider werden
hochwertige Stoffe detailgetreu verarbeitet. Eine Vertreterin der
Künstler- und Spielpuppenkollektion ist Gerda. Sie ist 50 cm groß.
Ihr Körper ist aus festem Velourstoff, ihr Kopf, die Arme und Beine
aus hochwertigen Vinyl gefertigt. Die Zopfperücke ist aus Echthaar
und ihre Augen sind von Hand gemalt und lackiert, so dass sie
aussehen wie Glasaugen. Alle Puppen sind im Nacken gemarkt und haben
eine Identifikationsnummer.
Puppen, die in limitierter Auflage gefertigt werden, erhalten ein
Zertifikat. Die ebenso erstklassig verarbeiteten
Schildkröt-Spielpuppen sind nach wie vor ein Bestseller im
Kinderzimmer. Auch hier stehen in Material und Verarbeitung
Sicherheit und Spielwert an erster Stelle. Die schwarzen Puppen und
das Schlummerle, das in den 60iger Jahren zum ersten Mal gefertigt
wurde, sind begehrte Klassiker dieser Kollektion. Schlummerle gibt
es in unterschiedlichen Ausfertigungsgrößen mit einem Körper aus
festem Velour und Kopf, Armen und Beinen aus Vinyl. Schlummerle hat
Schlafaugen, wie es sich für eine
Babypuppe gehört und Haare aus Saran. Alle Puppen der Spielpuppen-Kollektion werden ohne schädliche
Weichmacher und nur in Deutschland produziert.
Für badebegeisterte Puppenliebhaber gibt es die wasserdichten
Badepuppen, die problemlos mit in die Wanne genommen werden können.
Zur bezaubernden Welt der Schildkröt-Puppen gehören neben den
Künstler- und Spielpuppen auch die
Puppenhaus-Puppen, die mit ihren
18 cm genauso entzücken wie ihre großen Schwestern und Brüder. In
der Märchenpuppen-Kollektion lassen Dornröschen, Schneewittchen,
Hänsel und Gretel, Hans im Glück und Frau Holle Sagen und Märchen
lebendig werden.
So zahlreich wie die Puppenmodelle ist
auch das Zubehör wie Puppenständer zur sicheren Aufbewahrung der
Liebhaberstücke sowie Puppenbekleidung und Accessoires wie Brillen,
Schuhe, Schirme. Auch Ersatzteile wie Echthaarperücken und
Reparaturmaterial, um wiedergefundene Puppenkinder zu restaurieren,
sind erhältlich.
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