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SCHUCO Blechspielzeug:

SCHUCO – ein Name mit Tradition und Zukunft, die Geschichte der Firma SCHUCO beginnt schon 1912, Heinrich Müller und der Kaufmann Heinrich Schreyer gründen die Spielzeugfirma Schreyer & Co. In der Spielzeugfirma werd Filz- und Plüschspielwaren produziert, bedingt durch den ersten Weltkrieg ruht der Betrieb aber schnell wieder. Erst im Frühjahr 1919 wird die Produktion wieder aufgenommen. Im Jahr 1921 wird der Name Spielzeugfirma Schreyer & Co in SCHUCO umgewandelt, jetzt werden auch schon mechanische Blechspielzeuge verkauft. Erfolgreichster Artikel von SCHUCO Anfang der Zwanziger Jahre wird Pick Pick, ein mit weichem Plüsch überzogener Blechvogel, der insgesamt über 20 Mio. mal hergestellt wurde.

Mitte der Dreißiger Jahre werden erstmals Spielzeugautos hergestellt, die Geschäfte explodieren fast, alleine vom Spielzeugnachbau des legendären Mercedes Silberpfeil werden in seinen besten Zeiten täglich 8.000 Exemplare hergestellt. Nicht zu vergessen das "Wende-Auto" - das nicht vom Tisch fällt, SCHUCO Produkte werden zum Verkaufsschlager.

Der 2.Weltkrieges sorgte wieder für eine Unterbrechung der Produktion, aber schon im Jahre 1946 kamen die ersten SCHUCO Spielwaren wieder auf den Markt, die Spielzeug- Modelle waren Anfangs aber nur für den Amerikanischen Markt gedacht.

SCHUCO wuchs nach dem Krieg sehr schnell, bereits Mitte der 1950er Jahre war SCHUCO mit 100 Mio. Stück verkauften Spielzeuge die größte Spielwarenfabrik Nürnbergs.
günstige Uhren

Ende der 60er Jahre begann der Spielzeugmarkt sich zu verändern, Spielzeug aus Blech war auf einmal nicht mehr gefragt, Spielzeug aus Materialien wie Metalldruckguss und Kunststoff lies sich günstiger und in besserer Qualität herstellen. SCHUCO verpasste diesen Umstieg, musste daher 1976 Konkurs anmelden. Die verbliebene Masse wurde 1976 an die englische Firma DCM verkauft, DCM musste 1980 ebenfalls Konkurs anmelden. Zwischenzeitlich wurden viele Werkzeuge und Formen in alle Welt verstreut und zum Teil sogar verschrottet.

Im Jahr 1980 wurde der Name SCHUCO von der Firma GAMA (Georg Adam Mangold), dem einst mächtigsten Konkurrenten gekauft. GAMA hatte erkannt welches Potential im Blechspielzeug-Sammlermarkt steckt, besonders der SCHUCO Silberpfeil-Rennwagen, die bis heute im SCHUCO-Programm ist hatte es GAMA angetan. GAMA fusionierte 1993 mit der Firma TRIX. Im gleichen Jahr wurde die Marke SCHUCO wiedergeboren. Drei Jahre später wurde SCHUCO von TRIX losgelöst und wieder zu einer eigenständigen Firma.

Seit 1999 gehört SCHUCO zur SIMBA-DICKIE-GROUP, unter der neuen Führung blühte die Marke SCHUCO auf, auch bedingt durch die Hinzunahme zahlreicher neuer Produktgruppen und einer kreativen und innovativen Sortimentspolitik. Nach wie vor konzentriert sich SCHUCO schwerpunktmäßig auf den traditionellen und klassischen Sammlermarkt und konnte durch neue Produktlinien wie historische Motorradmodelle im Maßstab 1:10 oder historische Nutzfahrzeuge in den Maßstäben 1:43 und 1:18 neue Sammlergruppen für die Marke gewinnen.

 

 

 

 




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