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Herpa Modelleisenbahn- Zubehör:

Herpa wird 1949 von Wilhelm Hergenröther in Nürnberg gründet. Der Firmengründer, Erfinder und Inhaber von zahlreichen Patenten gründete die Firma für die Produktion von Zubehör für Modelleisenbahnen. Die Produktpalette reichte von Grasmatten, Bäumchen, Streumaterial bis zu Modelleisenbahn-Anlagen in Modulbauweise und Tunnelbausätze.

Herpa wird im Jahr 1965 von der Nürnberger RIWA-Plastik, einer Firma für die Produktion von Kunststoffteilen für die Foto- und Phonoindustrie übernommen. Unter dem Namen „Herpa" wird aber weiterhin Zubehör für Modelleisenbahnen hergestellt und verkauft. 1971 werden erstmals Häuser-Bausätze in Spur N (Maßstab 1:160) gefertigt, die Hauser Modelle überzeugen durch die feine Detaillierung und Herpa macht sich in der Modelleisenbahn Branche schnell einen guten Namen.

Im Jahr 1978 kommen dann auch erstmals PKW-Modelle im Maßstab H0 / 1:87 in das Modelleisenbahn- Zubehör Programm, bedingt durch ihre filigranen Details sind diese Herpa PKW Modelle Automodelle in Schnapp-Bauweise (ohne Klebeverbindungen) schnell begehrte Sammelobjekte. Im Jahr 1980 gibt es dann auch die ersten LKW Modelle bei Herpa, schon ein Jahr später sogar mit kippbaren Fahrerhäuser und exakt nachgebildeten Motoren. Das begeistert natürlich auch die Industrie und die nützen Herpa Fahrzeuge mit ihrem jeweiligen Firmenaufdruck auch als Werbeträger.

1984 ist Herpa der Hersteller mit der größten Modellpalette zeitgenössischer Modellautos, das 10-Millionste Herpa Modell verlässt die Fertigungsstätte.

Im Jahr 1986 setzt der Modelleisenbahn- Zubehör Hersteller neue Maßstäbe in der Fahrzeug Produktion, die neue HIGH-TECH Serie in 1:87 bietet mit dem Ferrari Testarossa erstmals ein Fahrzeug bestehend aus 22 Einzelteilen, einer klappbaren Motorhaube und technischen Features wie einem nachgebildeten 12-Zylinder-Motor und einzeln gefederten Rädern.

Im Jahr 1987 geht es auch an die Produktion von Flugzeugen, die Modelle einer Boeing 747-200 im Maßstab 1:500, sind im Gegensatz zur Konkurrenz erstmals bedruckt und nicht wie üblich mit Abziehbildern beklebt. Die Lufthansa ist von den Modellen so begeistert, dass Sie Herpa einen Exklusiv-Auftrag zur Produktion der Lufthansa Modell-Edition im Maßstab 1:200 erteilt.

1989 wird die Produktionsanlage bei Herpa modernisiert, Die Maschinen mit der Computertechnik CAD-CAM ermöglichen Herpa noch günstiger und in besserer Qualität zu produzieren. Auf der Nürnberger Spielwarenmesse wird von Herpa der Ferrari F40 im Maßstab 1:87 und 1:43 vorgestellt.

1990-1992 Herpa lässt bei einem Partner-Unternehmen in Fernost Flugzeug-Miniaturen im Maßstab 1:500 aus Metall produzieren, Produktplanung und Qualitäts-Sicherung der Flugzeugmodelle bleiben aber weiterhin in Dietenhofen, dem Herpa Standort. Die Flugzeugmodelle sind so Detailgetreu, dass sogar die Triebwerke der jeweiligen Hersteller authentischen Nachbildungen sind. Die rollfähigen Rädern sind dabei eine weitere Besonderheit der Flugzeugmodelle. 1992 entsteht die neue Modellreihe „Herpa Wings", viele Fluggesellschaften beauftragen Herpa jetzt mit der Produktion von Flugzeugmodellen in ihrer jeweiligen Bemalung.

1993 präsentiert Herpa das erste Motorrad im Maßstab 1:87, zusammengesetzt wir das Motorrad aus 12 Einzelteilen. Eine weitere Neuheit bei Herpa ist die Einführung von kindgerechten Metall-Spielfahrzeugen.

1995 eröffnet Herpa ein Museum für seine Produkte in Dietenhofen. In der PKW Reihe wird mit dem BMW Z3 das erste PKW Modell mit einer zweifarbigen Innenausstattung vorgestellt. Die Flugzeug Reihe „Herpa Wings" wird in diesem Jahr durch zahlreiche neue Modelle erweitert.

1996 gibt es die ersten Modelle von Propellerflugzeugen im Maßstab 1:500, mit dem Condor Flugzeugmodell „Rizzi Bird" entsteht das bislang das aufwändigste Modell der Herpa Wings-Reihe. Jetzt gibt es so viele Herpa Flugzeugmodelle, da wird endlich auch das erste Set mit Flughafenzubehör produziert.

1999 im Jubiläumsjahr, Herpa wird 50, gibt es erste Modelle von Flughafen-Gebäuden im Maßstab 1:500 im Handel. PKW-Modelle im Maßstab 1:160 werden auf der Spielwarenmesse in Nürnberg präsentiert. Auch in den folgenden Jahren schafft es Herpa mit seinen hervorragenden Modelle die Fachwelt der Sammler, Bastler und Modelleisenbahner zu begeistern, Produkte wie der MAN TGA, der Herpa Monument-Train, des Mercedes SLR McLaren, der Liebherr Mobilkran sind jeweils Meilensteine was die Genauigkeit und Qualität im Modellbau betreffen.

2006 stellt Herpa auf der Spielwarenmesse komplette Bausätzen für Flughäfen im Maßstab 1:500 (mit Beleuchtung) vor, sowie ein exaktes Modell eines John Deere-Traktors. Dieses Produkt ist sogleich auch der Einstig in den Bereich der Landwirtschaftsmodelle. Etwas besonders schönes und originelles ist der in Zusammenarbeit mit dem ZDF herausgebrachte legendäre Bauwagens der Kultfernsehfigur „Peter Lustig.“, der im gleichen Jahr leider aus dieser Serie ausgestiegen ist.
 

 

 

 

 




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