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Wie schon der
Beschwörer der Silbergeister, Risond, sagte: Im Ende liegt
der Anfang, und im Anfang das Ende. Der Treck der fliehenden
Eagler bewegte sich nach Bravo. So waren sie, die
Fliehenden, die einzigen, die die sinnlose Rache Indans
überlebten. Schon bald hörten sie von dem totalen Untergang
Indans und Eagles: Nieder- und ausgebrannt, als hätte ein
Teufel sein Werk getan.
zeit der liebe II - Humsrück oder Die verlorenen Wichtel
Am nächsten
Morgen verabschiedete Nikolodo seine Gäste: "Da kommt er
schon. Seid unbesorgt auf dem Weg nach Swanien: Schelimar
wird nicht aus seinem Schattendasein hervorkriechen, um
Schaden an euch zu tun, denn der Krach, der dabei entstehen
würde, würde ihn verraten und uns auf den Plan rufen. Ihr
seid also ziemlich sicher." Elendan wirkte müde: "Danke,
Nikolodo, für die, ähm, eisige Gastfreundschaft." Nikolodo:
"Wir werden uns in wärmeren Gegenden begegnen, das versprech
ich dir. Euch auch, Nomismund." Müde lächelte der schöne
König, grimmig schaute Nomismund.
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"Nun, Freund
Zauberer, wir hätten dich eher in Lilian erwartet. Doch du
weißt, dass wir gehindert werden. Aber was hindert dich
daran, in Lilian zu bleiben?"
"Ihr, die ihr nicht kommen könnt." "Habe ich mir gedacht.
Aber was kannst du ausrichten? Die Meereskönige werden sich
nicht umstimmen lassen." "Nein?" "Hm, du führst etwas im
Schilde?" "Och, was...., aber wie ich sehe, seid ihr wieder
einmal dabei Leckereien zu kreiieren." "Nun, dir zu Ehren
werden wir ein Fest ansetzen." "Gut, und ladet die
Meereskönige ein. Ähm, und sagt ihnen, dass ich ganz
deprimiert bin, völlig außer mir, wie ein kleines Kind vor
mich hinlalle. Ach, sagt ihnen, Merliander scheint verrückt
geworden zu sein und braucht Hilfe."
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"Herr
Merliander, ich weiß nicht, was du vorhast, aber die
Meereskönige werden es mir verübeln und uns nicht mehr über
die Meere fahren lassen, um unseren Fisch zu holen." "Nun,"
sagte Merliander kleinäugig ", verbunden seid ihr mit den
Meereskönigen. Doch sie sind mit mir verbunden. Und wenn ihr
nicht das beherzigt, was ich euch jetzt sage, dann werdet
ihr in Zukunft nur noch auf dem Meere weilen, und kein
Schwein und kein Rind auf dem Lande holen können. So,
verzeiht meinen barschen Ton, aber Krohl fasst allmählich
Fuss auf Play. Was ihr noch nicht wisst: Nicht nur das Meer
ist überwältigt worden, sondern auch Indan und Eagle. Die
Nordhöhle ist geöffnet, und irgendetwas grausam Böses hat
sich von da herausgeschlichen und breitet sich vom Norden
her aus. Ich habe nicht viel Zeit. Also, hört mir gut
zu...."
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"Brüder,
halt. Ruht euch aus, in diesem Augenblick sind wir vor
Schelimar sicher. Fühlt ihr es? Fühlt und genießt es, diesen
Augenblick, der die Ewigkeit ist. Diesen Augenblick, den man
die Zeit der Liebe nennt."
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Bjüti traf
auf Budilas, und sie bat ihn, ein Lied zu singen, ihr sei
danach.
"Hm, etwas Zeit bleibt uns noch. Für ein Liedchen wird es
reichen. Aber es wird mein letztes sein, Bjüti." "Dein
letztes? Aber wieso?" "Das heißt nicht, dass es das letzte
Lied sein wird, das du hören wirst, schöne Maid."
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Wie
befohlen, so getan. Da Fochsen misstrauisch war, war der
Hahn des Weinfasses mit einer geheimen Zahlenkombination
verschlossen, wobei die letzte Zahl die Anzahl der
Kelchfüllungen angab. Darüber führte Fochsen akribisch Buch.
Als der Junge mit dem Wein nach oben gehen wollte, stolperte
er - durch einen unischtbaren Zauber - und der Wein entgoss
dem Glas. Skullefol war in der Nähe und half dem Jungen auf,
der wegen des ausgegossenen Weines aufgeregt war. Doch
Skullefol bot ihm an, mittels Zauberpulver den Kelch zu
füllen. Und Wolvich willigte ein, um nicht den Brülltiraden
seines Vaters zum Opfer zu fallen. Guten Glaubens
überreichte er dem König der Wölfe den Kelch. Dann, in der
Nacht, verstarb Fochsen an Skullefols Gift, und im Dunkel
der Nacht stellte Skullefol Fochsens Selbstmord dar, während
die anderen bereits am Tor kriegsbereit standen.
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Im Haus der
Bravos berieten nun die einflussreichsten Personen Bravos
über ihr Vorgehen gegen die Asylanten. Man warf ihnen
tatsächlich das vor, was Blak behauptet hatte, mithin gaben
sie ihnen die Schuld an den neuerdings auftretenden
mysteriösen Morden. Fast einstimmig beschlossen sie einen
Plan: Die Willkommensfeier stand ohnehin an, mit Schwein und
Wein. Diese Feier sollte, so beschlossen die Bravoner wenn
auch wider Willens, in ein Blutbad für die Eagler enden.
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"Eile wie
der Wind, Kyrielykos, und überreiche Chazan diesen bösen
Brief. Und hab keine Furcht: Sollte er dir den Kopf
abschlagen, schlage ich zweien der Kinder Chozaks den Kopf
ab - eben dies steht auch in dem Brief."
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Eitel, wenn auch auf eine andere Art,
war auch Tsoutsolina, die schnelle Reporterin, von der man
sagte, die Bomben, die sie platzen ließe, seien stets
Sexbomben. Ihre Berichte hauchte sie derart in die Kameras,
dass diese beschlugen und der Inhalt in ihrem Angesicht
verblasste
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"Hallo, ich glaub, ich bin etwas
verspätet. Habt ihr noch eine Eintrittskarte für mich?" "Oh,
Herr Merliander! Sicher habe ich noch eine für sie. Aber ich
sag ihnen gleich: In der VIP-Lounge kann ich sie nicht
unterbringen. Der Herr Pastoli ist unser neuer Präsident,
und der ist gar nicht gut auf Zauberer zu sprechen." "Och,
wer braucht schon eine VIP-Lounge?" "Drei Zauberstäbe haben
sie? Kommt noch jemand nach?" "Nein, nein, die haben mir
zwei Freunde ausgeliehen." "Wie? Ich dachte immer, wenn ein
Zauberer seinen Zauberstab aus der Hand gibt, verliert er
seine Zauberkraft?" "Jaja, aber manchmal gibt es
Situationen, in denen man ohne Zauberkraft mehr Stärke
zeugen muss. Meine Freunde mussten diesen Weg gehen. Ja,
leider. Aber nun..., ich hör schon: Die erste Siegerehrung
findet statt."
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