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Rotrock
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Der freundliche Fitzgerald geleitete die Besucher zum Sitz des Erzbischoffs , und tatsächlich empfing Sir Charles Manners-Sutton die beiden in seiner Residenz.
Sir Charles Manners-Sutton war eine ehrfurcht einflössende Erscheinung ,man erkannte sofort das man vor einem , wenn nicht sogar dem wichtigsten Mann Englands stand.
-----------------Bilder anklicken um sie zu vergrößern ---------------
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Rotrock
Gast
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Sir Charles Manners-Sutton musterte Luis und Bruder Lukas sehr genau,
dann begann er :
"Nun , was führt Euch zu mir ? "
Bruder Lukas antwortete mit gesenktem Blick:
"Euer Eminenz , es sind die neuerlichen Vorfälle auf dem Kontinent , die uns hier her führen.
Mein Abt Benedikt von Achern hat mir eine Botschaft für Euch mitgegeben."
Sir Charles Manners-Sutton legte besorgt seine Stirn in Falten :
"Mir ist von den neuerlichen Vorfällen zu Ohren gekommen.
Der König ist auser sich wegen des Gemetzels an seinen Truppen im Elsaß.
Sagt wer ist Euer junger Begleiter Bruder Lukas ?"
"Mein Herr , das ist Luis Maury , Sohn des Kardinals von Paris ,Jean-Sifrein Maury .Er ist der einzige Überlebende der Untat . Unser Abt Benedikt hat dafür gesorgt das die wahre Kraft in ihm zurück kehrt. "
Luis war verdutzt:
"Sohn des Kardin..... , was soll das Lukas ? "
Sir Charles Manners-Sutton war etwas überrascht :
"Mir scheint Ihr seid Euch Euerer Rolle noch nicht ganz bewusst Luis Maury.Ihr stammt aus spiritueller Herkunft und konntet der anderen Kraft wiederstehen . Es scheint Ihr seid das Licht das uns Hoffnung geben könnte in der zunehmenden Dunkelheit ."
"My Lord , ich erfahre jeden Tag Neues ,
über meine Herkunft ,
über seltsame Kräfte,
über Wahrheit und Zweifel ,
aber ich verstehe noch immer nicht , um was es überhaupt geht."
Luis war verwirrt.
Sir Charles Manners-Sutton ,schaute ihn eine Zeit lang an , dann nickte er und setzte an :
"In allen Dingen der Schöpfung des Herrn , gibt es ein Gleichgewicht .
Dem Tag folgt die Nacht , dem Leben der Tod.
Dem Schmerz folgt die Heilung , oder die Vergängnis .
Gut und Böse ist eine Unterscheidung die nur wir Menschen treffen.
Doch die Kraft der Schöpfung ist ein und das selbe .
Und genau dieses Gleichgewicht der Kraft ist gerissen , und reisst immer mehr.
Die andere Kraft gewinnt an Bedeutung , und kann die gesamte Schöpfung vernichten - das Ende der Welt."
Damit belies es der Erzbischoff und warf einen Blick auf den Brief , den Bruder Lukas ihm überreicht hatte.
"Wenn das was hier geschrieben steht zutrifft, " seufzte Sir Charles Manners-Sutton ".....dann geht der Riss auch schon mitten durch die heilige Mutter Kirche "
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Vauban
Chronist Mittlands

 Alter: 39 Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 2221
Wohnort: Duisburg

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Sir Charles - der strahlt eine Würde aus... Klasse!
Möge die Macht auch mit dir sein
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Rotrock
Gast
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Sie wurden unterbrochen durch den Lärm einer Kutsche , die hinter Ihnen auf den Innenhof einfuhr.
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Rotrock
Gast
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" sieh an , die Königin gibt sich die Ehre "
raunte der Erzbischoff .
Luis seiner seits war gebannt von dem Anblick der junen Dame ,
die die Königin von England begleitete.
Er konnte den Blick nicht von Ihr abwenden, was ihr nicht verborgen blieb.
----------------------ENDE KAPITEL VII----------------------------------
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Rotrock
Gast
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Am Abend des gleichen Tages.
Der Komandant der Stadtgarnision von Canterbury hatte Sir Charles Manners-Sutton zu sich gebeten , um selbst zu sehen was sich vor der Stadt zutrug.
Die Stadt war von einer weißen Nebelwand eingeschlossen.
Wie eine Insel lag die Kathedrale im Nebelmeer.
Nicht das Nebel für England ungewöhnlich wäre,
aber von diesem Nebel ging eine Kälte und Stille aus die gespenstisch war.
Der Erzbischoff schluckte :
"Es fängt also an. Lasst die Stadtmauern besetzen ! "
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Rotrock
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Die ganze Garnision wurde in Alarmzustand versetzt,
denn die Königin befand sich noch immer in der Stadt.
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Rotrock
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Da erklang ein grässliches Rufen vor den Mauern der Stadt.
"LUIS MAURY TRETE HERVOR ! "
Luis und Bruder Lukas bestiegen die Mauer.
Luis erschauderte , es war der Befehlshaber der englischen Einheit im Rheintal , dessen entstellten Leichnam er gesehen hatte.
Als der Untote ihn erkannte rief er wieder :
"LUIS SAGT DEN EUREN SIE SOLLEN UNS DIE STADT ÜBERGEBEN , SO WERDEN WIR EUCH VERSCHONEN !"
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Rotrock
Gast
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Die Prinzessin von Lancaster -die hübsche Begleiterin der Königin - stieß ein spitzen Schrei aus.
Luis legte beruhigend seine Hand auf ihre Schulter ,
und antwortete dem Untoten :
"Um so zu Enden wie Ihr ? seid gewiss wir werden euch die Stadt und die Menschen nicht überlassen. "
Eine Zeit blieb es still,
dann ertönte wieder das unheilverkündende Horn
TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ
Überall im Nebel bewegte es sich nun.
Man sah Schatten huschen , und hörte das Stampfen eines ganzen Heeres -
eine Armee von Untoten.
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Rotrock
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Der Erzbischoff erkannte den Ernst der Situation.
"So sei es nun , hier wird nun also über das Schicksal der Menschheit entschieden .
Lange waren wir im ungewissen über das Ausmass der Lage , nun ist es klar .
Canterbury ist die letzte Bastion der wahren Kraft auf Erden.
Gelingt es uns nicht das Gleichgewicht zu Halten , endet die Schöpfung des Herrn wie wir sie bis heute kannten an diesem Ort.
Die andere Kraft ist schon sehr stark , und wir sind nur wenige .
Jetzt kann uns nur noch Hilfe von Ausen und Gebete retten."
Er beschloss Leutnant Fitzgerald mit einigen seiner besten Männern ,aus zu schicken um Hilfe zu holen.
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Rotrock
Gast
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Kaum das Fitzgeralds Männer das Stadttor verlassen hatten ,
verschluckte sie der Nebel .
Die Männer auf den Mauern sahen lange in die Richtung in der sie verschwunden waren.
Zunächst blieb es still ,
dann aber Schreie , Rufe ,Schüsse.....zuletzt ein jämmerliches Heulen, dann wieder Totenstille.
Fitzgerald und seine tapferen Männer hatten ihr Leben geopfert.
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Rotrock
Gast
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Die Nacht blieb still ,zu still.
Keiner mehr wagte sich hinaus in den Nebel.
Am frühen Morgen des nächsten Tages trat der Bischoff von Mailand aus dem Nebel heraus vor die Tore der Stadt.
Noch immer in der Tracht des vatikanischen Ordens.
Sir Charles Manners-Sutton wurde gerufen , und der Mailänder sprach zu ihm hinauf:
"Habt Einsicht , es ist vorbei .
Alle Reiche Europas haben sich uns gebeugt ,ein neues Zeitalter hat begonnen.
Euer Tod wäre sinnlos und ändert auch nichts mehr .
Eure Kraft ist schwach - es ist entschieden.
Gebt die Stadt frei ! "
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josie
Playmobil besessen

 Alter: 37 Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.01.2006 Beiträge: 765
Wohnort: Marktleugast, Oberfranken

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:aaa
Oh man, ich konnte schon als Kind solche Gespensterfilme und Geschichten nicht vertragen
Auch auf die Gefahr in das ich in den nächsten Nächten schweißgebadet erwache (bei der Hitze ) wann geht es weiter, Michl?
Ich bin begeistert!
Joe
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Rotrock
Gast
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Um über die Lage und das Ultimatum zu Beratschlagen , traf man sich im Residenzsaal der Erzbischoffs.
"Werdet Ihr die Stadt übergeben Euer Gnaden?"
Die Stimme der Königin klang teilnahmslos
"Natürlich nicht , my Lady . Es würde auch nichts mehr ändern.
Der Kampf der hier gefochten werden wird ist unumgänglich. "
erwiederte der Erzbischoff gefasst.
"Eine letzte Hoffnung bleibt uns noch .
Auch wenn die Kräfte der Kirche zu Ende gehen , so besteht das Gleichgewicht der Schöpfung nicht nur aus unserer Religion."
Überrascht hob Bruder Lukas -jetzt wieder in seiner Klostertracht - eine Augenbraue :
"Erzbischoff , Ihr wollt die alten Kräfte hinzu ziehen ? "
"So ist es Bruder Lukas , lange haben wir die alten Kräfte bekämpft , sie verdrängt , gedacht wir wären in der Lage die Schöpfung alleine zu wahren -ein Irrtum .
Bevor ich hier das Ende der Menscheit zulasse , werde ich den erneuten Zusammenschluß der wahren Kräfte versuchen ."
Gebannt hatte Luis die Worte des Erzbischoffes verfolgt , als er von ihm angesprochen wurde , schreckte er auf.
"Ihr mein Sohn Luis werdet unsere Speerspitze sein !
Ihr werdet das SCHWERT VON AVALON tragen , und durch seine Macht diesen letzten Kampf für uns gewinnen ."
Der Erzbischoff sah Luis in die Augen , und was er da sah befriedigte ihn .
Ein entschlossenes Leuchten trat in Luis Augen.
Ein Page brachte das goldene SCHWERT VON AVALON und überreichte es Luis.
Dieser nahm es feierlich in die Hand streckte es gen Himmel und rief :
"Es wird geschehen ! "
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Rotrock
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Der Erzbischoff war aufgestanden und sprach an die Königin und Luis gewant:
"Lasst mich und Bruder Lukas nun bitte alleine , wir müssen beten."
Als die beiden Kirchenmänner unter sich waren begann Bruder Lukas:
"Was ist das für eine Geschichte von einem Schwert von Avalon ?
Nie kam mir etwas davon zu Ohren . Auch Excalibur ist ein Mythos der längst verostet sein dürfte. "
"Natürlich habt ihr noch nie etwas davon gehört , bis heute gab es kein Schwert von Avalon "
Der Bischoff lächelte :
"Aber wenn wir und die letzten unserer Getreuen , dort draussen auf den Mauern auch noch die Hoffnung und den Glauben verlieren , ist alles verloren.
Luis Maury trägt viel der wahren Kraft in sich , möglicherweise mehr als wir . Beginnt aber auch er zu zweifeln , hilft uns das nichts mehr."
"Und nun Bruder Lukas lasst uns beten und meditieren , wir müssen versuchen all die Kräfte des Gleichgewichtes der Schöpfung erneut zu vereinigen ."
Die beiden fielen auf die Knie und beteten , jedoch nicht nur im christlichen Latein , sonderen auch in den alten Sprachen der Urväter.
Neben dem Thron von Canterbury stand der goldene Adler der römischen Legion , deren Legionäre als Erste den christlichen Glauben auf die englischen Inseln brachten.
Eine echte Insignie der wahren Kraft .
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