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Vauban
Chronist Mittlands

 Alter: 39 Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 2221
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Nach Luft schnappend krümmte sich Numur. Auf welch seltsame Art führte der Fremde den Kampfstock? Taumelnd versuchte der Krieger, wieder auf die Beine zu kommen. Da war Juras aber auch bereits über ihm und drückte Numur mit dem Kampfstock zu Boden.
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Vauban
Chronist Mittlands

 Alter: 39 Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 2221
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Numur versuchte sich wieder aufzurichten, aber scheinbar mühelos hielt Juras ihn am Boden fest. „Erkennst du meinen Sieg an?“ Unfähig sich zu rühren, presste Numur ein „Ja“ zwischen seinen Lippen hervor. Sofort ließ Juras von ihm ab und reichte ihm die Hand. „Ich hege keinen Groll gegen dich. Du hast tapfer und gut gekämpft. Lass uns gemeinsam gegen Artrac ziehen!“
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Vauban
Chronist Mittlands

 Alter: 39 Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 2221
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Zögernd ergriff Numur Juras Hand. Doch noch hatte er nicht aufgegeben, mit einer raschen Bewegung versuchte er Juras zu Boden zu ziehen, aber der alte Kämpe hatte etwas in dieser Art erwartet und ließ sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Stattdessen zog er Numur auf die Beine und grinste dabei. In Gedanken dankte Juras dem Unbeschreiblichen, dass Numur durch die zurückliegenden Kämpfe erschöpft gewesen war, und dass er den Hitzkopf so einfach überrumpeln konnte.
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Vauban
Chronist Mittlands

 Alter: 39 Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 2221
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Die Nomaden hatten staunend den Zweikampf beobachtet. Der Fremde hatte Numur besiegt, als wäre er nur ein kleiner Junge. Erst jetzt kam wieder Bewegung in die Zuschauer, und einer der umstehenden Männer rief, „doch wer soll uns in die Schlacht führen?“ Nun grinste auch Numur und antwortete, „Juras wird uns führen. Er ist der neue Kriegerfürst der Nomadenstämme!“ Daraufhin schlugen die Männer ihre Speere gegen die Schilde und zeigten so ihre Zustimmung.
Fortsetzung folgt ...
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Silberklicky_78
dem Board verfallen

 Alter: 33 Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.11.2005 Beiträge: 125

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ein toller Kampf , bravo !
mit das schönste Eingeborenenlager das ich kenne
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Vauban
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Kapitel III.
Auch Hador hatte sein Ziel inzwischen erreicht. Voller Hoffnung erreichte er sein Ziel. Er dankte seinem alten Weggefährten insgeheim, dass dieser ausgerechnet ihn nach Arboria schickte. Hatte er doch vor fast 17 Jahren seine große Liebe B’el in Arboria zurücklassen müssen. So näherte er sich dem Dornenwall, der Arborias Grenzen schützte. Als er an den Wall herantrat, wichen die Dornen wie durch Zauberhand vor ihm zurück und gewährten ihm Einlass in die Wälder von Arboria.
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Vauban
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Nachdem Hador den Wald betreten hatte, schloss die dichte Wand aus Dornen sich sofort wieder, um die Grenze zu schützen. Als Hador seine Waffen ablegen wollte, wurde er von einer leisen Stimme gerufen, „Hador!“ Er drehte sich um, und da stand sie nun leibhaftig vor ihm. Seine geliebte B’el. Sie sah noch genauso liebreizend aus, wie er sie in Erinnerung hatte. Es schien, als sei sie nicht einen Tag gealtert.
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Vauban
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Nach so langer Zeit fielen sich die beiden in die Arme. „Geliebte B’el, ich wagte es nie, auf ein Wiedersehen zu hoffen. Es verging kaum ein Tag, an dem ich nicht an dich gedacht habe.“ Er bestaunte sie von oben bis unten, „du bist noch genauso schön wie damals.“ „Auch ich habe mich nach dir verzehrt, aber ich konnte und durfte die Wälder nicht verlassen. Ta’ahir sorgt gut für ihre Kinder, doch ihr Schutz endet an der Grenze des Waldes.“
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Vauban
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„Doch nun hatte die Herrscherin ein Einsehen. Sie hat erkannt, dass wir uns nicht länger vor Artrac verstecken können. Viele meiner Brüder und Schwestern sind bereit, euch im Kampf zu unterstützen.“ B’el trat einen Schritt zur Seite, und Hador konnte sehen, wie eine große Anzahl Waldmenschen aus dem Dickicht trat.
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Vauban
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Sie waren alle bewaffnet. Viele von ihnen trugen die üblichen Speere der Waldmenschen. Doch zu Hadors großen Verwunderung waren auch etliche unter ihnen, die Pfeil und Bogen mit sich führten. Andere wiederum trugen Schwerte. Es war ein seltsamer Anblick, die sanftmütigen Waldmenschen mit tödlichen Waffen zu sehen. Einer dieser Waldmenschen trat vor und begrüßte Hador. Danach stellte er sich vor, „ich bin Be’tak, der erste Heerführer Arborias. Hiermit unterstellen wir uns deinem Befehl.“
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Vauban
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Kapitel IV.
Auch Arn und Lilian hatten sich auf den Weg gemacht. Zwei Wölfe begleiteten sie auf ihrem Weg. Unterwegs erklärte Arn seiner Begleiterin, „ich werde einen der Wölfe zu Tiran vorausschicken. Er soll uns am Donnerfluss entgegenkommen.“ Sie gönnten weder sich noch den Tieren eine Pause, ritten den ganzen Tag und legten so Meile um Meile zurück.
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Vauban
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Gegen Abend suchten sie einen Platz zum Schlafen. Nachdem sie gegessen hatten, wandte Lilian sich an Arn, „glaubst du, dass wir eine Chance gegen Artrac haben?“ „Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Die Uralten sehen nur Schemen der Zukunft. Feuer vom Himmel. Alles ist möglich.“ Darauf verfiel der Alte wieder in Schweigen. Lilian dachte an Turas. Dann legten sie sich erschöpft vom langen Ritt zur Ruhe, und der Wolf wachte über ihren Schlaf.
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Vauban
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Nach zwei weiteren anstrengenden Tagen ließ Arn sie am Ufer des Donnerflusses anhalten. Aufmerksam schaute er sich um. „Wir sind nicht mehr weit von der Stelle entfernt, an der wir Tiran treffen sollen. Wir werden das letzte Stück zu Fuß zurücklegen.“ Sie stiegen von den Pferden ab und folgten dem Donnerfluss eine Weile stromabwärts. Ein schmaler Weg führte entlang des Flussufers.
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Vauban
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Plötzlich stieß der Wolf ein kurzes Knurren aus und lief voraus. Sofort duckte Arn sich und bedeutete auch Lilian, in Deckung zu gehen. Da traten auch schon drei Männer aus dem Gebüsch. Sie waren bewaffnet, aber sie trugen nicht die Uniformen der Drachensoldaten. Als Arn den größten der Männer erkannte, lachte er. „Tiran“, rief er freudig und eilte den Ankömmlingen entgegen.
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Vauban
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Der Angesprochene trat dem Wolfsmann entgegen, „Arn, ich freue mich, dich gesund und munter zu sehen. Kommt, wir haben euch erwartet.“ Lilian begrüßte der Krieger mit einer knappen Verbeugung in ihre Richtung. Lilian musterte den großen hageren Mann. Er wirkte noch recht jugendlich, aber die Frau spürte sofort, dass Tiran es gewohnt war, Befehle zu geben, nicht zu erhalten. Auch bemerkte sie in den Blicken der anderen Krieger die Bewunderung für ihren Anführer.
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