Kinder und Ihr Bauklötze vs. Playmobil
Der Unterschied macht den Unterschied
Nicht nur als Kind hat man gerne mit Bausteinen, Figuren
und anderen kleinen Spielzeugen gespielt. Auch als Erwachsener
sucht man sich immer noch nach Möglichkeiten, den kindlichen
Spieltrieb auszuleben. Doch auch wenn es nicht mehr die
Lego City
ist, die man nachbauen möchte oder das Puppenhaus, dessen Einrichtung
mit kleinen Möbeln Spaß gemacht hat, so gibt es dennoch andere Wege
zum Spielen.
Kinder wie Erwachsene haben in den letzten Jahren schon immer mehr am
PC-Spiel Anklang gefunden. Denn hier gibt es genauso viele Möglichkeiten
und Spielvarianten, wie auf dem Brett oder aus dem Baukasten.
Sims, die Siedler oder
sogenannte Shooter, wie Call of Duty, gehören dabei zu den Favoriten. Die
Unterschiede zwischen den Geschlechtern wird dabei vor allem bei den "typischen"
Spielen für Mann und Frau deutlich.
Doch gerade dann, wenn es so viel Spaß macht, kann das Suchtpotential bei
PC-Spielen enorm gesteigert werden. Ein typisches Beispiel dafür ist
World of Warcraft,
bei dem man in verschiedene Rollen schlüpfen kann. Einige Menschen verbringen
ganze Wochen damit, die Spielfigur aufs nächste Level zu bringen.
Bei Playmobil und anderen
Spielen dieser Art gibt es diese Probleme weniger. Da es nicht virtuell ist,
muss man allein und ohne Gegner und einem PC, der einem sagt, was zu tun ist,
spielen können. Ob PC-Spiele für den Menschen überhaupt vorteilhaft sind, ist
für die meisten immer noch eine Streitfrage. Einige behaupten, dass es den Geist
weder schult noch die Reaktionsfähigkeit profilieren lässt. Andere sind da
vollkommen anderer Ansicht. Studien zu dem Thema, im Hinblick auf die Gewaltbereitschaft,
gibt es natürlich auch, doch lassen die keine allgemeingültigen Schlüsse zu.