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Rentenversicherung, private Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge, Kapitallebensversicherung!

   
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Die Rentenversicherung an sich ist in Deutschland in drei verschiedene Bereiche gegliedert, die so genannten drei Säulen der Rentenversicherung.

Die erste Säule ist die gesetzliche Rentenversicherung, in der jeder Arbeitnehmer und Arbeiter automatisch versichert ist.
Aus dieser gesetzlichen Rentenversicherung erhält man später den Großteil seiner Rentenzahlungen.

Die zweite Säule ist die betriebliche Altersvorsorge.
Viele Betriebe bilden für Ihre Angestellten Rücklagen, um diese später eine zusätzliche Rente zahlen zu können.

 

Die dritte Säule der Rentenversicherung basiert auf der privaten Altersvorsorge.
Diese ist wichtiger geworden, da zu erwarten ist, dass die Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung in einigen Jahrzehnten nicht mehr in jetziger Höhe sicher sind. Dieses liegt u.a. an der Tatsache, dass die Lebens-Erwartung auf der einen Seite zunimmt, es also immer mehr Rentenempfänger gibt, aber auf der anderen Seite die Geburtenrate zurückgeht, also immer weniger Personen in die Rentenversicherung einzahlen.

Im Bereich der privaten Altersvorsorge gibt es zahlreiche Möglichkeiten sein Kapital zu investieren um sich später eine zusätzliche Rente zu sichern. Neben der Möglichkeit eines Fondssparvertrages, einer Kapitallebens-Versicherung oder dem Eigenheim als Altersvorsorge nutzen sehr viele Kunden die Möglichkeit der privaten Rentenversicherung.

Der Name "Rentenversicherung" ist im Grunde nicht ganz zutreffend für das Produkt, da nichts versichert wird wie z.B. bei der Kapitallebensversicherung. Von daher spricht man auch von einem Rentensparplan. Dennoch ist das Produkt Rentenversicherung in vielen Punkten mit der Kapitallebensversicherung vergleichbar, es fehlt nur die Absicherung für den Todesfall.

Bevor man jedoch eine private Rentenversicherung abschließt, sollte man sich noch über einige Punkte im Klaren sein.
Grundsätzlich gilt zunächst einmal die Regel, dass es um so günstiger ist, desto früher Sie eine solche Renten-Versicherung abschließen. Von daher ist es ratsam, diese private Altersvorsorge ab dem Beginn der Berufs-Ausübung abzuschließen, denn durch die lange Laufzeit ist schon mit einem relativ geringen monatlichen Beitrag eine spätere recht hohe Zusatzrente zu erzielen.
Ferner ist es wichtig, dass Sie bei der Ermittlung Ihrer gewünschten Rentenhöhe durch die Rentenversicherung die jährliche Inflation mit einbeziehen.
Rechnet man mit einer durchschnittlichen Inflation von 3 Prozent im Jahr ist das jetzige Einkommen und damit auch die spätere Rente z.B. in 10 Jahren nur noch zwei Drittel "wert". Aus diesem Grunde bieten viele Versicherer eine Rentenversicherung an, wo die monatlichen Beiträge im jährlichen Rhythmus der Inflation angepasst werden, was man auch als dynamisch bezeichnet.

Hat man sich schließlich für das Produkt der Rentenversicherung entschieden, bietet dieses eine sichere und relativ renditestarke Möglichkeit der privaten Altersvorsorge. Vom Ablauf her wird eine feste monatliche Ratenhöhe vereinbart, die Sie als Kunde auf den Rentenversicherungsvertrag einzahlen können. Wie hoch dieser Beitrag ist, sollte sich sinnvollerweise nach Ihrer persönlich zu erwartenden späteren Rentenlücke richten. Als Rentenlücke bezeichnet man die Differenz zwischen jetzigem Nettogehalt und der zu erwartenden gesetzlichen und betrieblichen Rente. Anhand dieser Differenz kann der Kundenberater unter Einbeziehung der Laufzeit und Verzinsung den monatlichen Beitrag errechnen. Die Rendite der Rentenversicherung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, zum Einen erhält der Kunde eine garantierte Mindestverzinsung. Diese liegt im Durchschnitt bei ca. 3-4 Prozent pro Jahr. Zum Anderen erhält der Kunde bei Laufzeitende die so genannte Überschussbeteiligung. Diese orientiert sich am erwirtschafteten Gewinn der Versicherungsgesellschaft. Nimmt man beide Komponenten zusammen, ergibt sich eine durchschnittliche Rendite von ca. 6-8 Prozent bei der Rentenversicherung pro Jahr.

 

Da mit der Rentenversicherung eine zusätzliche private Altersrente erzielt werden soll ist es sinnvoll, das Ende der Laufzeit mit dem Erreichen des 65. bzw. 67. Lebensjahres zu wählen. Natürlich ist auch ein früheres Laufzeitende möglich. Der Kunde erhält kurz vor Ende der Laufzeit die Wahlmöglichkeit, sich sein Kapital in einer Summe auszahlen zu lassen, oder, was meistens gewählt wird, als zusätzliche lebenslange Rente in monatlichen Beträgen auszahlen zu lassen.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Rentenversicherung als Produkt für die private Altersvorsorge sehr geeignet ist, das sie zum Einen sicher ist und zum Anderen auch eine recht gute Rendite bietet.

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