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Was bedeutet es Eltern zu sein?
Eltern sein geht einher mit Verantwortung
und Pflichten, aber auch vielen Freuden.
Doch nicht immer ist alles fröhlich und
vergnügt. Die kleinen Engelchen bringen auch
ihre Tücken mit sich. Ein Kind ist für zwei
Menschen meist das größte Glück in ihrer
Beziehung. Doch gerade Männer leiden nach
der Geburt erst einmal. Denn die Mutter hat
garantiert erst mal keine Zeit mehr. Sie
wird die ersten Wochen fast ausschließlich
an der Seite des Kindes verbringen. Männer
fühlen sich dann gern ausgeschlossen. Muss
aber nicht sein. Die Zeit kann er prima
damit verbringen liegen gebliebene
Reparaturen im Haus zu erledigen oder sich
im Bereich Hausarbeit etwas einzuarbeiten.
Mit einem Kind gibt es viel aufregendes zu
erleben.
Als wären sie selbst noch Kinder
freuen sich die Eltern über das erste Wort
ihres Sprosses. Die ersten Schritte werden
auf Video festgehalten oder in
Schnappschüssen der ganzen Verwandtschaft
präsentiert. Später wünschen sich viele
Eltern, dass die kleinen mal für ein paar
Minuten stillsitzen.
Kurz gesagt, das Leben von Eltern verändert
sich mit der Geburt des ersten Kindes
komplett. Plötzlich werden die Abende nicht
mehr in harmonischer Zweisamkeit vorm
Fernseher verbracht, sondern im Kinderzimmer
zwischen Windeln und Fläschchen. Doch die
Kinder werden älter, fangen an
durchzuschlafen und werden selbstständiger.
Mit drei Jahren gehen die meisten Kleinen in
den Kindergarten und die Eltern haben
langsam wieder etwas mehr Zeit für sich.
Der erste Kindergartentag ist für Eltern
und Kind eine große Aufregung.
Meist gibt es viele Tränen. Nein- nicht vom
Kind, sondern von Mutti. Das Kind hat sich
nach kurzem Abschieds-schmerz schnell
eingewöhnt. Die Mutter hat meist länger
daran zu knabbern, dass das Kind jetzt einen
ersten Schritt in Richtung Selbstständigkeit
geht. Viele Eltern denken an diesem Tag
bereits darüber nach, dass das Kind eines
Tages aus dem Haus gehen wird und selbst
Kinder haben wird. Wie viel Zeit dazwischen
liegt, wird im Moment des ersten
Weggehensschmerzes nicht realisiert.
Die Kindergartenzeit bringt für Eltern
und Kinder viel Aufregendes mit sich.
Die ersten Freundschaften werden geknüpft,
Eltern werden zu Gastgebern für die Freunde
der Kinder und auch zwischen Eltern von
Kindergartenkindern entwickeln sich häufig
Freundschaften. Viele Eltern werden in ihre
eigene Kindheit zurückversetzt, wenn sie als
Begleitung beim Laternenumzug oder dem
Osterfest dabei sind.
Nach den etwa drei Jahren Kindergarten
steht ein weiterer großer Schritt für Eltern
und Kind an.
Die Einschulung. Jetzt ändert sich noch
einmal das Leben für Eltern und Kind. Meist
sind auch hier die Eltern aufgeregter als
das Kind selbst. Schon Wochen vorher wird
der Schulranzen gekauft und die Schultüte
gepackt.
Mit den ersten Schulwochen geht der Ernst
des Lebens für das Kind los. Von nun an wird
jeden Tag etwas neues gelernt. Das Kind
lernt wiederum neue Freunde kennen und
kapselt sich auf eine Art etwas von den
Eltern ab.
Schwierigkeiten in der Schule müssen von den
Eltern abgefangen werden und auch bei den
Hausaufgaben sind die Eltern oft der erste
Ansprechpartner. Nicht selten sind es die
Kleinen, die ihren Eltern das Rechnen wieder
beibringen.
Die nächste große Herausforderung ist die
Pubertät.
Das Kind wird zum Trotzkopf und dann
irgendwann zum Jugendlichen. Nicht selten
kommt es zu Auseinander-setzungen zwischen
Kind und Eltern. Doch jedes Alter hat etwas
Besonderes für die Verbindung zwischen
Eltern und Kind. In erster Linie sind Kinder
der Stolz ihrer Eltern und ein Teil ihres
Herzens. Nach bestem Wissen und Gewissen
wird versucht dem Kind einen erfolgreichen
Start ins Leben zu ermöglichen. Und das Kind
dankt es, mit bedingungsloser Liebe seinen
Eltern gegenüber.
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